60 Jahre Dorfhelferinnenstation Rickenbach

Die Dorfhelferinnenstation heute – ein funktionierendes Netzwerk blickt optimistisch in die Zukunft. Dies war die Überschrift für die sehr würdigende und wertschätzende Jubiläumsfeier zum 60-jährigen Bestehen der Dorfhelferinnenstation Rickenbach.

Zu Gast waren die Herren Bürgermeister Alexander Guhl aus Bad Säckingen, Michael Thater aus Wehr und Dietmar Zäpernick aus Rickenbach, sowie Münsterpfarrer und Dekan Peter Berg und Vertreter aus Kirchengemeinden, ehemalige und aktive Einsatzkräfte und Einsatzleitungen.

Kuratoriumsvorsitzender Georg Keller schilderte die Meilensteine der Geschichte des Stationsgebietes, welches sich vor 16 Jahren auf Bad Säckingen und Wehr ausdehnte. Über entscheidende Faktoren, die zum Gelingen des vielfältigen  Netzwerkes beitragen, referierte Franziska Hummel vom Dorfhelferinnenwerk Sölden.

Dank und Anerkennung wurde vor allem den aktiven Einsatzkräften und Einsatzleitungen ausgesprochen. Ein besonderer Dank galt Herrn Georg Keller, der 35 Jahre für die Dorfhelferinnenstation tätig war: zunächst als Einsatzleiter und danach viele Jahre als aktiver und gestaltender Kuratoriumsvorsitzender. Dieses Amt wird nun von Herrn Dietmar Zäpernick wahrgenommen.

Das Dorfhelferinnenwerk Sölden dankt Herrn Georg Keller für sein langjähriges und engagiertes  Wirken sowie  seine politischen Aktivitäten für die Dorfhelferinnenarbeit auf Landes- und Bundesebene.

 

v.l.n.r. Dorfhelferin Margit Eckert-Schneider, Kuratoriumsvorsitzender Georg Keller, Dorfhelferinnen Heike Maichel, Dorothea Glockner, Christine Beck, Leiterin Finanz- und Rechnungswesen im Dorfhelferinnenwerk Franziska Hummel, regionale Einsatzleiterin Raphaela Gunkel 

 

60jähriges Jubiläum Salem und Markdorf

An einem strahlendem Herbsttag würdigten die Sozialstation Bodensee in Markdorf und die Gemeinde Salem die 60jährige Geschichte der Dorfhelferinnenstationen als Hilfsangebot für Familien in der Raumschaft. Die inzwischen gemeinsame Einsatzleiterin Sonja Hummel konnte Trägervertreter, die aktiven Mitarbeiterinnen und aktuell betreute Familien begrüßen. Der von der Sonne angestrahlte Garten hinter dem alten Krankenhaus in Markdorf bot eine wunderbare Kulisse für wertschätzende Worte vom Geschäftsführer der Sozialstation Herrn Jauch, Bürgermeister Härle aus Salem und Franziska Hummel vom Dorfhelferinnenwerk Sölden. Informative Gespräche mit der Pressevertreterin und legeres Beisammensein aller Beteiligten rundeten die Feierstunde ab.

Energiedienst spendet 2.000 Euro ans Dorfhelferinnenwerk

Das Dorfhelferinnenwerk Sölden freut sich über eine Spende von Mitarbeitern der Energiedienst Holding AG aus Laufenburg. Bei der vom Betriebsrat von Energiedienst initiierten Aktion „Stundenspende“ können Beschäftigte der Unternehmensgruppe Stunden aus Überzeitkonten spenden oder direkt einen Geldbetrag zur Verfügung stellen. 2.000 Euro übergab Alexia Weisser, die Schriftführerin des Betriebsrats von Energiedienst an Elisabeth Groß, Leiterin des Dorfhelferinnenwerks und Franziska Hummel, Verantwortliche für das Finanz- und Rechnungswesen.

 

Wir danken den Mitarbeitern von Energiedienst ganz herzlich für die großzügige Spende!

 

v.l.n.r. Franziska Hummel, Elisabeth Groß, Alexia Weisser

 

Spende für das Dorfhelferinnenwerk

Durch Fürsprache der ehemaligen Auszubildenden des Dorfhelferinnenwerkes Franziska Läufer (Ausbildung 1998 – 2001), derzeit Personalentwicklerin bei EDEKA, erhielt das DHW von der Aktion „helfen helfen“, einer Initiative von K+U-Mitarbeitenden, einen Spendenbetrag in Höhe von 15.000 € zugeteilt. Das ist der bisher höchste Spendenbetrag aus dieser Initiative für eine einzelne Organisation.

 

Wir bedanken uns ganz herzlich für diese großzügige Zuwendung!


Vlnr: Corinna Krefft-Ebner, Brigitte Benzing-Haege, Elisabeth Groß, Franziska Läufer

 

 

 

60 Jahre Dorfhelferinnen in Bonndorf

Vor nunmehr 60 Jahren wurde die Dorfhelferinnenstation Bonndorf gegründet. Als eine der ersten Gemeinden baute Bonndorf 1957 eine eigene Dorfhelferinnenstation auf. Damals bestand das Dorfhelferinnenwerk erst seit drei Jahren und befand sich sowohl hinsichtlich der Ausbildung als auch der Organisation noch in der Aufbauphase. „Es war in jener Zeit nicht selbstverständlich, dass junge Frauen eine Ausbildung absolvieren durften. Das Dorfhelferinnenwerk brachte auch eine breit gefächerte Allgemeinbildung in die Dörfer“, sagte Elisabeth Groß, Leiterin des Dorfhelferinnenwerks, den Festgästen.

 

Die Dorfhelferinnen Inge Preiser, Luzia Rendler, Silke Büchner, Erika Knödler und Monika Gänswein gewährten mit ihrer Einsatzleitung Gertrud Steßl im Festgottesdienst und in anschließenden Gesprächen einen Einblick in ihren Berufsalltag. Bürgermeister Michael Scharf würdigte, dass „die sympathischen Dorfhelferinnen mit viel Leid konfrontiert, aber dennoch optimistisch sind.“ Hervorgehoben wurden die persönlichen Stärken, sowie die hohe Belastbarkeit und Flexibilität der Frauen.

 

Diese Feier machte vor allem deutlich, welcher Wandel sich im Leben der Familien, aber auch im ländlichen Raum während der zurück liegenden sechs Jahrzehnte vollzogen hat. Während früher noch Kompetenzen in Land- und Hauswirtschaft an vorderster Stelle standen, sind die Dorfhelferinnen heute hauptsächlich bei der Organisation verlässlicher Familienstrukturen und in Erziehungsfragen gefordert.

60 Jahre Dorfhelferinnen: Rita Schüle, Silke Büchner, Monika Gänswein, Elisabeth Groß, Luzia Rendler, Ingeborg Preiser, Erika Knödler, Gertrud Steßl, Raphaela Gunkel und Rolf Steinegger (von links).

60 Jahre Dorfhelferinnenstation Steißlingen

Eine unserer ältesten Dorfhelferinnenstationen feierte im Juni dieses Jahres ihr Jubiläum: Seit 60 Jahren werden in Steißlingen Familien in Notsituationen durch drei eigene Dorfhelferinnen – und bei Bedarf durch weitere aus angrenzenden Gebieten – unterstützt. Gefeiert wurde zusammen mit der Organisierten Nachbarschaftshilfe des Ortes, die seit 30 Jahren besteht.

 

In verschiedenen Beiträgen würdigten die RednerInnen, allen voran Bürgermeister Artur Ostermaier und Pfarrer Siegfried Meier, die wertvolle soziale und alltagsstabilisierende Arbeit, die für Familien und für ältere Menschen in Steißlingen geleistet wird. Die Dorfhelferinnen und Nachbarschaftshelferinnen gaben gemeinsam mit ihren Einsatzleitungen einen lebendigen Einblick in deren Arbeitsalltag. Und bei einem köstlichen Büffet gab es eine gute Gelegenheit zum geselligen Austausch.

Elisabeth Groß (rechts), Leiterin des Dorfhelferinnenwerks Sölden, interviewt die Dorfhelferinnen der Station Steißlingen (v.l.) Petra Kersting, Regina Mentel und Andrea Schacher

 

 

ZEIT = WERT = KONTO: Das flexible Lebensarbeitszeitmodell im Dorfhelferinnenwerk Sölden e.V.

Seit Januar 2017 haben die Mitarbeiterinnen des DHW die Möglichkeit ein persönliches  Zeitwertkonto zu führen. Seither sparen etwa 120 Mitarbeiterinnen  Gehaltsbestandteile oder geleistete Arbeitszeit als Wertguthaben in einem Zeitwertkonto an. Damit  eröffnen sich für die Mitarbeiterinnen zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten für die eigene Lebensarbeitszeit – von der  bezahlten Elternzeit über die Auszeit bis zum fließenden Übergang in den Ruhestand oder Vorruhestand. Den Mitarbeiterinnen bietet sich damit die Möglichkeit für individuelle Lösungen, die zur jeweils eigenen Lebenssituation passen.

 

Beim Entwickeln des Modells für das Dorfhelferinnenwerk war es dem Dienstgeber und der Mitarbeitervertretung wichtig, den Mitarbeiterinnen den größt möglichen Spielraum zu lassen – sowohl in dem, was auf das Konto eingebracht werden kann, wie auch bezüglich dessen Nutzung. Ein Anliegen dabei ist es, der hohen Flexibilität, die das Arbeitsfeld der Familienpflege/Dorfhilfe mit sich bringt, ein attraktives und flexibles Lebensarbeitszeitmodell an die Seite zu stellen.

 

Unser Partner bei der Implementierung und rechtssicheren Führung der Zeitwertkonten ist die Deutsche Beratungsgesellschaft für Zeitwertkonten und Lebensarbeitszeitmodelle (DBZWK). Alle Mitarbeiterinnen haben jederzeit die Möglichkeit, sich durch die DBZWK individuell beraten zu lassen.

 

Präsentieren das ZWK-Konzept fürs DHW: Elisabeth Groß, Leiterin des DHW, Hermine Reith, MAV, Harald Röder, Deutsche Beratungsgesellschaft für Zeitwertkonten

Elisabeth Groß, Leiterin des DHW, Hermine Reith, MAV, Harald Röder, Deutsche Beratungsgesellschaft für Zeitwertkonten

Wir gedenken der Gründerin des Dorfhelferinnenwerks: Elisabeth Schwander wäre heute 100 Jahre alt geworden

Vor genau 100 Jahren, am 25. April 1917, wurde Elisabeth Schwander in Säckingen geboren. Heute schmückt ein bunter Blumenstrauß ihr Bild im Eingangsbereich des Dorfhelferinnenwerks.

 

Elisabeth Schwander 1979

Elisabeth Schwander 1979

 

Die Gründerin des Dorfhelferinnenwerks war mit einem großem Pioniergeist und einer gewissen Hartnäckigkeit ausgestattet und konnte – getragen von einer tiefen Liebe zu den Menschen auf dem Land – im September 1954 mit dem Start des ersten Ausbildungskurses zur Dorfhelferin ihre Vision in die Tat umsetzen. In den folgenden Jahren hat sie das ehemalige Kloster in Sölden zur Heimat der Dorfhelferinnen gemacht und schon bald sorgte sie dafür, dass die „Dorfhelferinnenschule Sölden“ nicht  nur Ausbildungsstätte war,  sondern auch die Funktion des Anstellungsträgers für die Absolventinnen der Schule übernahm. Mit der Gründung der ersten Stationen legte sie vorausschauend  die heute noch gültigen Grundlagen für Struktur und Organisation des  Dorfhelferinnenwerks. Ihre unermüdliche Energie und ihre tatkräftige Nächstenliebe sind beispielhaft: „Ich habe einfach die Not gesehen und danach gehandelt.“

 

Nach einem überaus engagierten Berufsleben für die Arbeit der Dorfhelferinnen ging Elisabeth Schwander 1981 in den Ruhestand und blieb dem Dorfhelferinnenwerk bis zu ihrem Tod mit großem Interesse verbunden. Frau Schwander ist am 22. Mai 2001 verstorben und wurde auf dem Friedhof in Sölden beigesetzt.

Unsere Dorfhelferin im Einsatz – die Landesschau berichtet

Es brennt. Nicht wörtlich, aber im übertragenen Sinne. Wenn eine Risikoschwangerschaft besteht, ein Elternteil durch eine Krankheit in Beschlag genommen wird oder eine Kur die Abwesenheit fordert, befindet sich die Familie in einer Extremsituation und benötigt Unterstützung. Wenn eine unserer Dorfhelferinnen in eine Familie kommt, erledigt sie vielseitige Aufgaben. Nicht selten hält sie zudem sämtliche Fäden zusammen und wird zur „Seele“ der Familie.

 

Eine solche „Seele“ ist unsere Einsatzkraft Julia Hug. Ein Fernsehteam des SWR begleitete die sympatische Frau einen Tag lang in einer Familie. Ausgestrahlt wurde dieser Beitrag in der „Landesschau Baden-Württemberg“ am 8. Februar 2017, zu finden ab Minute 4.

40 Jahre Dorfhelferinnenstation Vogtsburg i.K.

Anlässlich des 40jährigen Jubiläums der Dorfhelferinnenstation Vogtsburg i.K. dankte Bürgermeister Benjamin Bohn den Mitarbeiterinnen, der jetzigen Einsatzleitung Marion Immele und der früheren Einsatzleitung Brigitte Grimm für ihr besonderes Engagement. 

 

Die Feier des Jubiläums zeigte auf herzliche und erfrischende Weise, dass die Arbeit der Dorfhelferinnen in Vogtsburg ein selbstverständlicher und allseits geachteter Dienst ist. Der feierliche Gottesdienst mit wunderbarem Chorgesang, der festliche Empfang mit anerkennenden Dankes- und Grußworten, das feine Mittagessen, die musikalische Umrahmung und nicht zuletzt die vielen Gäste ließen das Jubiläumsfest zu einer rundum gelungenen Sache werden.

Eintrag ins Goldene Buch: 40 Jahre Dorfhelferinnenstation Vogtsburg i. K.